un-aesthetizierendes

Mittwoch, 23. September 2009

Depressiver Pessimismus

Nestor ist ein (typischer) "Zweckpessimist", dh grundsätzlich sieht er zwar Zukünftigen (immer) optimistisch entgegen, im konkreten Einzelfall nimmt er jedoch meist den Eintritt eines für ihn negativen Ereignisses an. Nicht zuletzt um seine (allfällige) Enttäuschung in Grenzen zu halten.

I.
Derzeit dürfte in der Tat das Unerfreuliche überwiegen: Winzige, wenn auch mit Vehemenz eingetretene, "Lichtblicke" werfen bereits am nächsten Tag einen Schatten, der sich allzu bald in Dunkelheit wandelt.

Was vor vier Tagen spontan kurz und strahlend (auf-)leuchtete, wird zunehmend ersetzt durch Katerstimmung und der Erwartung erneut schmerzlich-dunkler Umschließung.

Dem realen Eintritt einer optional-fiktiv gedachten, somit als völlig irreal angesehenen Hoffnung weicht die Erkenntnis, dass nichts wieder so wird wie einst.

Eine wahrlich deprimierende Erkenntnis...

II.
Auch der andere sich am Horizont als Ablenkung aufflackernde Lichtpunkt verschwand rascher als gedacht. Wenn auch infolge zu grosser Jahrgangsdiskrepanz nie als reale Option gedacht, so schmerzt die doch unerwartete Beendigung des aufbauend netten nächtlichen Diskurses.

Auch dies schlägt auf’s Gemüt...


III.
Ein als fair & gerecht empfundenes Angebot wird sich zu einem sich schier endlos ziehenden den Anbieter finanziell und nervlich extrem belastenden Streit entwickeln. Und genau das sollte verhindert werden.

Extrem ärgerlich und nervlich belastend...

IV.
Darüber hinaus zeigt sich immer deutlicher, dass bestimmte Jahrgänge mit der von ihm so geliebten Süße, bewunderten Aussehen und geschätzten Geschmack für ihn unerreichbar sind. Doch einem alten Wein in alten Schläuchen gilt wahrlich nicht sein Interesse.

Noch hofft er verzweifelt - mit nach Erfrischenden dürstender Zunge, jedoch merklich abnehmenden Elan - auf ein sich vielleicht doch änderndes, seinen formalen und inhaltlichen Interessen zumindest annähernd entsprechendes Angebot.

Sollte sich kein Angebot für ihn ergeben besteht zu lange anhaltenden, schmerzlich erlebten Trockenheit die „Gefahr“ seine Nachfrage zwangsläufig nach den für ihn zu ersteigernden Angeboten zu ändern. Dies erscheint ihm derzeit noch kaum vorstellbar und für seine Zukunft nichts Gutes verheißend, zumal damit ein der Vergangenheit potentiell ähnliches Dilemma (vor-)programmiert zu sein (er-)scheint.

Somit:
Eine depressive pessimistisch gefärbte Stimmung umschleicht ihn tagtäglich ab der Mittagszeit aufs Neue...

Mittwoch, 29. November 2006

bezugnehmend

auf all die netten, lieben und so erfrischenden kommentare zu meinen letzten beitrag, darf ich bescheiden auf einen (leider) längst vergessenen und im (bloggerischen) dunkel der vergangenheit liegenden beitrag von miss understood verweisen, der - wie ich damals nicht so in aller schärfe erkannte - en detail das aussagt, was ich mir schon seit einigen monaten über die bloggerische athmosphäre zu denken erlaube.

es ist und war notwendig daraus die notwendie konsequenz zu ziehen. wie bei vielen meiner einstigen blogger-kommiltonInnen ebenfalls zu bemerken war und ist.

"sag' niemals nie!", doch in der vergagenheit und auch weiterhin fehlt dem von odysseus zu nestor mutierten elderman jegliches mitteilungs- und präsentationsbedürfnis.

Donnerstag, 2. März 2006

katzen-arrest

wenn nun - wie zu lesen - diverse kätzchen hausarrest bekommen, so erscheint dies nicht zuletzt angesichts ihrer meist weitgehend dümmlichen jagdziele , zahlreicher immer wieder kehrender fehleinschätzungen und (peinlich) entlarvender (selbst-)konstruktionen durchaus angebracht.

Donnerstag, 22. Dezember 2005

unerfüller (weihnachts-)traum

nestors traum - seit monaten - ein "sony vaio", zwecks abbau einer (grösseren) alten kiste und der darauf folgenden eliminierung zweier regale. allein es will (wollte) nicht sein.

vaio die neuen double-light FS-315-modelle werden - zum einen - nicht oder nur in (sehr) beschränkter stückzahl (aus-)geliefert. und zum anderen hat er wenig vertrauen in (dubiose) online-shops, zumal deren lieferzeiten (oft) nicht den angegebenen entsprechen (amazon als wohl-liefernde, regeln bestätigende, ausnahme).

sony - so scheint - will oder kann nicht liefern. ob das eine (vor-)weihnachtlich 'richtige' unternehmenspraktik ist, sei dahin gestellt.
nun denn, er muß wohl (weiter) warten auf 2006. vielleicht sinken dann die preise ein wenig.

somit: kein christkind für nestor!

Samstag, 17. Dezember 2005

(schmerz-)fest(-liches)

wenn auch (der letzte rest an) gemeinsamkeit(-en) an jenem abend, der gemeinhin als der heilige bezeichnet wird, dermalen bereits in den vor-wochen akkordiert und erneut bestätigt wurden, so läßt sie mich (weiterhin) kaum mit ihm treffen, was mir (immer grösseren) seelischen schmerz bereitet.

das jahr 2006 als (rechtliche) klärung und wende. so geht's nicht weiter! nestor not amused!

Donnerstag, 15. Dezember 2005

schwanz-gefährdend

wenn mann meint bar jeder kleidung nächtens seine (koch-)künste einmal mehr unter beweis zu stellen, dann kann dies infolge sich durch patscherten umgang eventuell verselbständigender und somit ur-plötzlich durch den raum segelnder (küchen-)messer sowie nachfolgend durch diverse heißwasser- und öl-spritzer eunuchalische konsequenzen haben.

Dienstag, 13. Dezember 2005

eine e-mail an dich

wenn eine (vielleicht ur-lieb verfasste und/oder mit einer Bitte, einem Ersuchen oder gar 'unverlangte' mit (vielleicht) anzubahnender innerlichkeit versehene) e-mail unbeantwortet bleibt, so wird das mehrere ursachen haben:

* der/die absenderIn ist für den/die empfänderIn nicht (mehr) "interessant" und/oder will mit der/dem absenderIn nichts (mehr) zu tun haben,
* der/die empfängerIn will nichts negativ-beleidigend-abweisendes und/oder banales antworten. motto: 'besser schweigen als beleidigen'.
oder auch (wohl seltener anzutreffen):
* mann/frau ist einfach zu faul zu antworten.

jedenfalls ist's so gar nicht fein, wiewohl (heutzutage) weit verbreitet, eine e-mail nicht wenigstens zu bestätigen. auch wenn die nur-'bestätigung des erhalts' dem/der empfängerIn infolge der inhaltsleere (auch) weh-tun kann/wird.

doch: stil,kultiviertheit und höflichkeit sind schon längst abgeschafft. es lebe die beliebigkeit. "leck' mich am arsch"-mentalität als (vorherrschende) lebensweise. nach aussen hin der/die 'süsse/r, zu drückende/r' im inneren der/die flegelhafte/r. scheiss (beziehungs-)welt, heutzutage! es lebe die taktlosig- und grobheit. wir können nicht mit einenander umgehen! nestor (emp)findet dies (immer und immer wieder) als ur-traurig und deprimierend.

und warum kugeln dann in meiner mailbox noch immer unbeantwortet mails (von sehr, sehr lieben menschInnen) herum? reiht sich nestor in die gruppe der un-feinen, un-höflichen, rüpelhaften? oooh ja! es ist so, und er hasst sich dafür! sich (zu) ändern tut not! ein vorsatz für 2006!

Sonntag, 11. Dezember 2005

(sch)wein-isch

wein - event
wein - matinee
wein - prinzessin
wein - verkostung

mehliges unsalziges buffet, leute zwischen tot und verwesung, der einzig süsse arsch war bald weg.

...ausser spesen nichts gewesen
und er wird zum milch-bubi...

Mittwoch, 7. Dezember 2005

peinlich gläsern...

blogger
via ivy

die verknüpfung allfälliger homepages, blogs & f(l)ick(r)-fotos sowie sonstiger zu begoogelnder infos bietet mehr als jede (einstige) gestapo-kartothek. von der (virtuellen) stigmatisierung zur (realen) verfolgung. irgendwann wird big brother hunger haben. oder frißt er schon?

Montag, 5. Dezember 2005

vor-weinhachts-diskurs

weihn_m1hunderte, oder waren es tausende, kauende, trinkende, mampfende, würgende, punsch in sich schüttende, allerlei speisen vertilgende beim schönsten der zahlreichen wiener weihnachtsmärkte?

ofenkartoffelnes fasziniert mich jedes jahr aufs neue wie dieser hier (zumindest großteils) angebotene ramsch so viele begeisterte besucherInnen und (auch) käuferInnen findet.

samt_seidever-goldete, be-schnörkselte, pseudo-barocke artefakte zwischen lebkuchen, ofenkartoffen, kinder- und beeren-punsch.

weihn_m3schmatzendes gedränge. als hätten die menschen seit tagen nicht gegessen oder geshoppt. mondän gestyltes sucht mensch vergeblich, allenfalls stretch-jeans, die sich um der besucherInnen kackige ärsche spannen. euro-tisch freizügig. das war's denn auch schon.

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