Depressiver Pessimismus
Nestor ist ein (typischer) "Zweckpessimist", dh grundsätzlich sieht er zwar Zukünftigen (immer) optimistisch entgegen, im konkreten Einzelfall nimmt er jedoch meist den Eintritt eines für ihn negativen Ereignisses an. Nicht zuletzt um seine (allfällige) Enttäuschung in Grenzen zu halten.
I.
Derzeit dürfte in der Tat das Unerfreuliche überwiegen: Winzige, wenn auch mit Vehemenz eingetretene, "Lichtblicke" werfen bereits am nächsten Tag einen Schatten, der sich allzu bald in Dunkelheit wandelt.
Was vor vier Tagen spontan kurz und strahlend (auf-)leuchtete, wird zunehmend ersetzt durch Katerstimmung und der Erwartung erneut schmerzlich-dunkler Umschließung.
Dem realen Eintritt einer optional-fiktiv gedachten, somit als völlig irreal angesehenen Hoffnung weicht die Erkenntnis, dass nichts wieder so wird wie einst.
Eine wahrlich deprimierende Erkenntnis...
II.
Auch der andere sich am Horizont als Ablenkung aufflackernde Lichtpunkt verschwand rascher als gedacht. Wenn auch infolge zu grosser Jahrgangsdiskrepanz nie als reale Option gedacht, so schmerzt die doch unerwartete Beendigung des aufbauend netten nächtlichen Diskurses.
Auch dies schlägt auf’s Gemüt...
III.
Ein als fair & gerecht empfundenes Angebot wird sich zu einem sich schier endlos ziehenden den Anbieter finanziell und nervlich extrem belastenden Streit entwickeln. Und genau das sollte verhindert werden.
Extrem ärgerlich und nervlich belastend...
IV.
Darüber hinaus zeigt sich immer deutlicher, dass bestimmte Jahrgänge mit der von ihm so geliebten Süße, bewunderten Aussehen und geschätzten Geschmack für ihn unerreichbar sind. Doch einem alten Wein in alten Schläuchen gilt wahrlich nicht sein Interesse.
Noch hofft er verzweifelt - mit nach Erfrischenden dürstender Zunge, jedoch merklich abnehmenden Elan - auf ein sich vielleicht doch änderndes, seinen formalen und inhaltlichen Interessen zumindest annähernd entsprechendes Angebot.
Sollte sich kein Angebot für ihn ergeben besteht zu lange anhaltenden, schmerzlich erlebten Trockenheit die „Gefahr“ seine Nachfrage zwangsläufig nach den für ihn zu ersteigernden Angeboten zu ändern. Dies erscheint ihm derzeit noch kaum vorstellbar und für seine Zukunft nichts Gutes verheißend, zumal damit ein der Vergangenheit potentiell ähnliches Dilemma (vor-)programmiert zu sein (er-)scheint.
Somit:
Eine depressive pessimistisch gefärbte Stimmung umschleicht ihn tagtäglich ab der Mittagszeit aufs Neue...
I.
Derzeit dürfte in der Tat das Unerfreuliche überwiegen: Winzige, wenn auch mit Vehemenz eingetretene, "Lichtblicke" werfen bereits am nächsten Tag einen Schatten, der sich allzu bald in Dunkelheit wandelt.
Was vor vier Tagen spontan kurz und strahlend (auf-)leuchtete, wird zunehmend ersetzt durch Katerstimmung und der Erwartung erneut schmerzlich-dunkler Umschließung.
Dem realen Eintritt einer optional-fiktiv gedachten, somit als völlig irreal angesehenen Hoffnung weicht die Erkenntnis, dass nichts wieder so wird wie einst.
Eine wahrlich deprimierende Erkenntnis...
II.
Auch dies schlägt auf’s Gemüt...
III.
Ein als fair & gerecht empfundenes Angebot wird sich zu einem sich schier endlos ziehenden den Anbieter finanziell und nervlich extrem belastenden Streit entwickeln. Und genau das sollte verhindert werden.
Extrem ärgerlich und nervlich belastend...
IV.
Darüber hinaus zeigt sich immer deutlicher, dass bestimmte Jahrgänge mit der von ihm so geliebten Süße, bewunderten Aussehen und geschätzten Geschmack für ihn unerreichbar sind. Doch einem alten Wein in alten Schläuchen gilt wahrlich nicht sein Interesse.
Noch hofft er verzweifelt - mit nach Erfrischenden dürstender Zunge, jedoch merklich abnehmenden Elan - auf ein sich vielleicht doch änderndes, seinen formalen und inhaltlichen Interessen zumindest annähernd entsprechendes Angebot.
Sollte sich kein Angebot für ihn ergeben besteht zu lange anhaltenden, schmerzlich erlebten Trockenheit die „Gefahr“ seine Nachfrage zwangsläufig nach den für ihn zu ersteigernden Angeboten zu ändern. Dies erscheint ihm derzeit noch kaum vorstellbar und für seine Zukunft nichts Gutes verheißend, zumal damit ein der Vergangenheit potentiell ähnliches Dilemma (vor-)programmiert zu sein (er-)scheint.
Somit:
Eine depressive pessimistisch gefärbte Stimmung umschleicht ihn tagtäglich ab der Mittagszeit aufs Neue...
nestor - 23. Sep, 14:32





