banalitaeten
kaum aus dem süden des (eigenen) landes zurück gekehrt startet er in maurisch-kastilianische gefilde.
was zum einen (unweigerlich) die frage aufwirft, ob nun (unter anderem) das ruhen (und nicht nur das) in fremden betten zur (süssen) alltäglichkeit werden soll?
zum anderen ist wohl zu prüfen inwieweit beteiligungen (in welcher form auch immer) an jenen verkehrsunternehmungen, zu deren betriebsgewinn er in den vergangenen monaten einen nicht unmaßgeblichen beitrag leistete, anzudenken sind.
wie auch immer, allein der scheußlich-kalten ehemaligen Reichs- und früheren k&k Residenzstadt mit seiner spießbürgerlich-großgoscherten ergo dümmlichen journaille wenn auch nur für einige Tage zu entfliehen schafft genugtuung.
auch wenn dadurch die (eigene) matratze unbelegt bleibt und der kühlschrank immer auf's neue für (kurzfristige) aufenthalte zu füllen ist.
mann sollte jene nicht auf's podest heben, die einem nichts bedeuten. auch wenn sie anlaß zu ärger geben.
(eingedenk dessen wurde der letzte eintrag ge-offlinet)
fit(-ness) durch 'schnee-schaufeln'. nestor als freizeit-housemaster. nachdem die wiener hausbesorger zu faul sind den schnee so zu deponieren, dass keine parkplätze verschaufelt werden, muss mann eben die initiative ergreifen.
ein vierterl abend(früchte)tee. der (hervorragende) wein blieb im keller. programmatische alko-abstinenz.
x-year. wer sich nicht fein rasiert bleibt übrig. er mag keine härchen auf der zunge. kuddelmuddel auf der matte.
in den tagen vor weihnachten sollte mann (wohl auch) die noch offenen, längst abgemahnten rechnungen begleichen. allerdings auf eine feine art. selbst wenn es das konto (zwangsläufig) belastet. immerhin freude bei den gläubigern. entfall des magern-flattern beim schuldner.
im (tages-)horoskop ist geschrieben nestor habe ausstrahlung. er möge auf sie zugehen und sie würde reagieren wie er es wünsche. na toll. wenn venus meint...
im übrigen pflegen sich diverse kommunikationsgeräte just dann abzuschalten, wenn mann sie braucht. gesprächsabbruch. einfach so und ur-peinlich. als er ihr davon erzählte, musste ihr gerät sogleich demonstrieren, dass es dies auch hervorragend beherrscht. ärger, einmal mehr.
(vor-)weihnachtlicher meeting-marathon. wiewohl noch vieles im letzten moment gemanagt, schaut es dzt z.T. recht friedlich und un-stressig aus, selbst wenn er noch kein christmas-bäumchen auf lager gelegt ist. kurze er-/auf-regungen entpuppen sich als (un-)notwendige adrealin-stösse.
im übrigen: (vor-)weihnachtlicher
(swinger-)sex muss nicht (unbedingt) sein.
"Das lässt sich ein Terminator nicht gefallen: Arnie entzieht Recht auf Namensverwendung. Graz muss nun Stadion bis Jahresende umbenennen. Nach Hinrichtung: Gouverneur gibt Ehrenring zurück. Grazer Bürgermeister Nagl befürchtet Werbeschaden Brief: 'Bleibe weiter mit ganzem Herzen Österreicher'." somit wohltuende ergötzung über des (todessträfling-)eliminators (verbale) tsunamisierung der einstigen 'hauptstadt der bewegung. nix ist (mehr) mit der steirischen hauptstadt californiens.
mangels (sonstiger) news und wohl als (zeitungs-)papier-füllung wurde in der '
presse' die (an-)sicht vertreten, laufsport fördere cellulite:
"durch die ständigen auf- und ab-bewegungen der brust beim laufen wird das binde-gewebige gerüst in der brust überdehnt, ein hängebusen kann die folge sein".
frauen sollten deshalb nicht joggen. zumindest aus "
ästethisch chirurgischer sicht", wie zu lesen ist. wohl labsal für alle, die sich joggen (schon immer) verweigerten.
ob dies jedoch für's
vögeln in gewissen stellungen auch gilt, ward nicht zu lesen. schade!
wie dem auch sei: nestor ist eine (sogenannte) 'hängebrust' noch immer (viel) lieber als
silicon gefüllte teile.
durchaus ersprießliche arbeiten an einem vortrag zum jubiläums-/gedankenjahr 2005. statt kramperl-jagen oder televisions-ödigkeit mal etwas sinn-voll(er)es so zwischendurch. geistig-emotionale (not-)wendigkeiten gegen weihnachtsfeierlichen erstickungstod.
so nebenbei stellt sich (auch) die frage nach dem kalorienverbrauch von 'liegestützen' im vergleich zu joggen. 20, 30 oder gar 50? ficken allein ist wohl zu wenig. bauchmuskulaturisierendes training zur winterlichen fitness. trägheits-überwindungsmomente.
auf geht's in die stadt der hohen feste.
etwas stressig das ganze, aber fein (bürolich) dinnieren...
die nahezu peinliche (vor-)weihnachtliche ruhe und stille gepaart mit einem kaum überblickbaren meer voll neuen wünschen, träumen und erinnerungen, die sich in nicht (zusammen-)fügbare zukünfte bündeln. ein lichtermeer, ein schattenozean.
emotionales punsch-hütten-wirrwarr: erfreuliches. ängste. hoffnungen. wünsche. 'nur nicht besoffen werden!'
er glaubt zu wissen, dass spätestens in einigen monaten aus dem dunklen bräunlich-kahlem saftig-helles grün spriessen wird. anderes stellt er in frage.
(zweck-)pessimismus als 'nicht-enttäuscht-werden-wollen'. 'lieber gar nichts, als schlechtes'.
hektisierende aktivitätslosigkeit.
wenn mann um 5:00 uhr in der früh aufwacht und ihn aus welchem grund auch immer der schlaf nicht mehr goutiert, ist es wohl das beste, sich in büroliche umgebung zu begeben, dortselbst gemütlich kaffee und tees trinken, zeitungen lesen, mails checken und den (arbeits-)tag ohne jegliche morgen(-liche) hektik mit blick auf des edlen ritters park durchaus genüsslich beginnen.