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Mittwoch, 30. Dezember 2009

durchgewachst

nestor windet sich glücklich in todeskrämpfen. das durchgewachste jahr 2009 raubte ihm nahezu die letzte energie.

seine (bloggerische) re-mutation befindet sich in statu nascendi.

nestor dankt somit all den lieben und treuen, die ihn vor allem in den letzten monaten trost und zuversicht gebend begleitet haben. er wünscht ihnen einen super, super ur-schönen rutsch und ein in jeder beziehung schönes, erfolgreiches, gesundes jahr 2010.

Sonntag, 20. Dezember 2009

bloggerische beziehungsreflexionen

Trauerarbeit & Vergangenheitsbewältigung bei Trennung

Unlängst erzählte ein sehr guter Freund empört, dass seine Frau, von der er sich vor kurzem trennte nunmehr die wildesten weiland bösesten stories über ihn ihren gemeinsamen Bekannten und Freunden in die Welt setzte. Er war verzweifelt und fragte Nestor, was er dagegen tun sollte. Allein ein dementieren all dieser unwahren und nie stattgefundenen Anfeindungen half wenig.
Nestor riet ihm es dabei zu belassen, sich im Gegenteil darüber ein wenig zu freuen. Schließlich hat er die Beziehung beendet und seine Frau muss nun erst emotional die für sie ur-plötzliche Trennung verarbeiten.
Ein Teil dieser Verarbeitung, dieser Trauerarbeit über eine verlorene Beziehung besteht darin diese zu skandalisieren und den früher und noch immer sehr geliebten Partner zu dämonisieren.
Denn: Jegliche Trauer, jegliches Weinen und Heulen über eine nunmehr verlorene (gemeinsame) Zukunft sinkt in jenem Maße, in welchem Mensch das Vergangene nicht mehr als positiv, als ausfüllend, als wunderschön (an-)sieht. Schlechten, bösen Erlebnissen oder Menschen wird nicht (nach-)getrauert.
Insofern müssen die falschen Gerüchte, die unwahren bösen Erzählungen seiner Exfrau als ein Teil ihrer Trauerarbeit und als wichtiger Bestand ihres emotionalen Loslösungprozesses gedacht und durchaus zum eigenen Vorteil respektiert werden. Denn nur dann, wenn seine Frau nicht mehr in der mit Tränen die gemeinsame Vergangenheit als Gegenwart und Zukunft denkt, wird sie zu sich selbst finden und für sich neue, andere Visionen entwerfen, womit sich auch das derzeit infolge seiner für sie völlig unerwarteten Trennung belastete Verhältnis zu ihm normalisieren wird.
"Lass sie doch schimpfen, lass sie Unwahrheiten verbreiten, lass sie dich dämonisieren, es hilft ihr die Trennung emotional zu überwinden!", sagte Nestor, nicht zuletzt aus eigener Erfahrung, zu ihm.

Zur konstruktivistischen Relevanz des (bloggerischen) Tagebuches

Ein Beziehungsende ist - sofern es nicht durch eine bereits eingegangene neue Beziehung ausgelöst wurde - eine tragische Angelegenheit. Mensch schwankt zwischen Trauer und Freude, zwischen Verlust und Neustart. Jeder Tag bringt - entsprechend den jeweiligen Gefühlswelten - andere Gedanken, Überlegungen und Pläne.
Zukunftsorientiertheit wird abgelöst durch innige Wünsche die verloren gegangene Beziehung wieder auf- und erleben zu lassen. Partieller Hass gegen die einstige Partnerin mischt sich mit Sehnsüchten sie jetzt und in Zukunft wieder in den Armen halten zu dürfen. Eine Dämonisierung der Partnerin wechselt oft nahtlos in Verklärung des früheren gemeinsamen (Er-)Leben.
Wiewohl Nestor die (endgültige) Trennung zu seiner letzten über dreijährigen Beziehung ("causa secunda") selbst im Frühjahr "verschuldet" hatte, war es für ihn - der mit ihr über Monate hinweg weiterhin in täglichem telefonischem Kontakt stand - dennoch sehr schmerzlich als es im Herbst von ihr aus zu Ansätzen einer Loslösung kam. Nestor verteufelte sie und wünschte sich andererseits nichts sehnlicher als ein inniges Wiederaufleben der (Weekend-)Beziehung.
Ein Blick in seinen Blog hätte ihm in den letzten Wochen und Monaten als er insgeheim noch eine Fortsetzung der Beziehung sehnlichst erhoffte wohl eines besseren belehrt.
Nestor hatte nämlich über all die Jahre seit Beginn 2006 kaum etwas für das breite Publikum gebloggt, jedoch immer wieder fallweise seine Gedanken offline verschriftlicht. Er hatte diese offline-blog-Beiträge schon längst vergessen.
Nun, da sie ihm am 15.12.2009 nächtens bekannt gab "frei sein zu wollen" und er daraufhin das Telefonat mit der unmissverständlichen Aussage niemals wieder etwas von ihr hören oder sehen zu wollen sowie mit Hinweis auf ihre Lügen der letzten Wochen abrupt beendete (um von vornherein jegliche von ihr noch möglicherweise gewünschten handyschen Kontakte hintan zu halten) kurzerhand beendete (ohne ihre Erklärungen, zu welchen sie ansetzte, anzuhören) las er seine "offline-Beiträge" der letzten Jahre.
Erstaunliches kam zum Vorschein. Dachte Nestor in den letzten Monaten noch an eine in den vergangenen Jahren erfüllte und wunderschöne (Liebes-)Beziehung (die es fortzuführen galt), so eröffneten ihm seine Notizen längst Vergessenes.
Bereits fünf Monate nach dem Beziehungsbeginn beklagte sich Nestor insgeheim über vieles ihm bei seiner Partnerin Fehlendes. Diese Kritik zog sich in unterschiedlicher Intensität über all die vergangenen Jahre. Er kann sich heute nur mehr wundern, nur mehr erstaunt fragen, warum er denn dennoch die mit nicht geringen Anstrengungen (wöchentliche (Bahn-)Fahrten in den Süden unseres Landes) verbundene Beziehung solange aufrecht gehalten hatte. Es wurde ihm klar warum ihm vor Ostern 2009 die Geduld riss und er freudig die Heimreise aus dem Süden angetreten ist. Aus seinen verschriftlichten Überlegungen wird einmal mehr deutlich, dass er über die all die lange Zeit offensichtlich eine andere, ihm adquätere Partnerin suchte, jedoch niemals entscheidende Schritte dazu setzte.
Blogbeiträge haben somit eine wichtige Funktion Vergangenheitskonstruktionen zu dekonstruieren. Gegenwärtige dem Beziehungsende nachtrauernde Gedanken werden durch die Konfrontation mit einst verschriftlichten Gefühlswelten relativiert. Aus dieser neuen, unverklärten Sicht der Vergangenheit kann eine neue, lebensfrohe und heiter hoffnungsvolle Zukunftserwartung neu konstruiert und letztlich gelebt werden!

"win-win" für Alle

Nestors Beziehungsbeendigungen am 15.12.2009 - umschrieben mit "causa prima" und "causa secunda" - brachten eine "win-win"-Situation für alle drei Beteiligten:
Seine (nunmehrige Ex-Ehe-) Frau wurde generös abgefertigt und versteht sich mit ihm nun um vieles besser als vorher. Seine Ex-Freundin ist glücklich und selig mit (wie er mit Gewissheit annimmt) ihrem neuem Partner, dem sie sich nun voll und ganz (ohne Telefonate mit Nestor) widmen kann. Und Nestor ist "aller Rucksäcke (die ihm unterschiedlich über Jahre hinweg zum Teil sehr belastet haben) ledig" und freut sich - so wie in den letzten Jahren - mit den Kindern und seiner nunmehrigen Ex-Ehefrau das Weihnachtsfest zu feiern. Denn trotz der langjährigen Trennung wurde dies über all die Jahre nicht zuletzt auf Wunsch der zum Teil großjährigen Kinder gemeinsam und jedes Mal sehr harmonisch begangen. Es war denn auch sein Wunsch dies auch für dieses Jahr fortzusetzen.
Dieses Ritual wurde jedoch bereits in den letzten Jahren von seiner Freundin in Frage gestellt. Wäre es nun zu einer Fortsetzung seiner (Fern-)Beziehung gekommen, hätte er wohl oder übel auf Forderung seiner Freundin die Festivität mit ihr begehen müssen. Und das hätte Nestor von seiner Ex-Ehefrau unzweifelhaft den durchaus berechtigten Vorwurf eingebracht, dass er sich - nun frisch geschieden - um „gar nichts mehr kümmern will“, was insbesondere das Besuchsrecht zu seinem 15jährigen Sohn sehr, sehr belastet hätte. Nächstes Jahr schaut die Welt schon wieder (ganz) anders aus. Doch für diese Weihnacht war die gewählte Vorgangsweise nicht nur unumgänglich, sondern auch Nestors innigster Wunsch. Auch aus diesem Blickwinkel war die "doppelte Trennung" ein voller Erfolg und mündete in eine "win-win-Situation".

Nestor kann nun sehr hoffnungsfroh in die Zukunft blicken, und sich bloggerisch gar bald - auf seine Wiedergeburt als Held von Ithaka freuend - zur ewigen Ruhe begeben.

Dienstag, 15. Dezember 2009

causa prima + secunda

causa prima
erledigt & rechtskräftig!

causa secunda
per tel erledigt für immer!

auf zu neuen ufern, nestor!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Nimmer-Wiederhören

Nachdem er sich von ihr am 15.12. auf nimmer Wiedersehen und Wiederhören verabschiedet hat wird er die Feiertage so verbringen, wie gestern angedacht.

I-2day

Dienstag, 8. Dezember 2009

Feiertagsplanung

zum einen wird nestor versuchen den weihnachtsabend - ungeachtet der (hoffentlich) in einer woche erledigten causa prima - so wie in den letzten jahren zu verbringen.

über sylvester wird sich - wenn nichts dazwischen kommt - auf die reise begeben. stuttgart erscheint als reale option...

im übrigen läßt er sich nicht weiter an der nase herum führen!

Sonntag, 6. Dezember 2009

weihnachtsmärktliches

das gestrige weihnachtsmärktliche (kleine) twoday-dating am wiener karlsplatz, ein (wieder-)sehen mit lieben (alten) bekannten, war (wie früher) ur-nett.

er freut sich auf eine wiederholung im "neuen" jahr und wünscht allen (sofern er sie vorher nicht mehr sieht) wunderschöne feiertage und einen lustigen rutsch ins spannungsgeladene jahr 2010.

Samstag, 28. November 2009

fakes

es ist nicht uninteressant, im gegenteil sehr, sehr aufschlussreich - insbesondere im rahmen von beziehungsquereleien - wenn auf diversen plattformen ein fakes angelegt und diese von diversen personen - mitunter einer durch aus sehr gut bekannten person - kontaktiert werden.

es wird einmal mehr das deutlich, was mensch ohnehin bekannt war, jedoch gar nicht so recht in das handlungsleitende bewusstsein wollte.

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Paulaline - 30. Dez, 13:28
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...noch ist nicht 31.12.09 23:59, doch insgesamt war's...
nestor - 23. Dez, 08:33
ein recht ehrliches Beziehungsresumee...
ein recht ehrliches Beziehungsresumee...
PeZwo - 22. Dez, 09:57
herzlichsten dank für...
herzlichsten dank für deine ach so lieben worte......
nestor - 22. Dez, 06:25

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Zuletzt aktualisiert: 30. Dez, 13:28

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